Und noch einmal, weil es so schön war – Queenstown

Ein Hallo von der Reisebiene,

Manapouri war vorerst mein letzter Job, nun werde ich mir ein bisschen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, das Land weiter besichtigen und am morgen wunderschön ausschlafen. Eigentlich ist mein Plan noch eine weitere Arbeit zu machen, aber bisher kann ich mich dafür rein gar nicht begeistern, aber wir werden sehen, ob sich die Dinge in diese Richtung noch einmal ändern.

Nach dem Tag in Milford Sound bin ich ein weiteres Mal für vier Nächte nach Queenstown gefahren, weil die Stadt einfach Flair hat – auch wenn dort alles boshaft teuer ist.
Ich bin wieder ein bisschen durch die Stadt gebummelt. Dort kann man sogar Herr der Ringe-Schmuck, wie Arwens Abendstern kaufen, aber letztenendes habe ich mich doch dagegen entschieden, weil ich lieber etwas eigenes möchte.

An einem Tag habe ich eine gedacht kleine Wanderung auf den Queenstown Hill unternehmen. Ich betone, der heißt Hill (also Hügel) und somit dachte ich, dass es mehr oder weniger entspannt wird. Tja, von eher dem kompletten Gegenteil wurde ich überrascht. Der Weg war an vielen Stellen richtig steil, wenn auch mitten durch den Wald und somit sehr idyllisch. Noch dazu hat sich das ganze wirklich gezogen und man hatte nicht das Gefühl, überhaupt irgendwann oben anzukommen.
Es gab zuerst wie eine Basisstation und bis dahin war der Weg schon lang und anstrengend, aber den Gipfel wollte ich dann auch nicht auslassen. Alles in allem muss ich aber sagen, dass sich dieser Tag wirklich gelohnt hat – die Aussicht war unglaublich und ein weiteres Mal traumhaft schön und es tat auch gut sich mal wieder ziemlich auszupowern.
P1120714
Der Gipfel ist übrigens über neunhundert Meter hoch. Also für mich ist das kein Hügel…
P1120711
Lake Wakatipu, an welchem auch Queenstown liegt und der ungefähr vierhundert Meter tief ist
P1120709
einfach wie gemalt, finde ich
P1120708
Berge so weit das Auge reicht
P1120716
Ich schaue nur so böse, weil die Sonne mich wohl blendet, eigentlich war ich ganz zufrieden mit mir.

Das gute Wetter habe ich an diesem Tag auch so optimal wie möglich genutzt, denn genau in dem Moment, als ich wieder unten in der Stadt angekommen war, hat es angefangen aus Eimern zu schütten und wie ihr wisst, hört hier ja der Regen nicht so schnell wieder auf.
Zum Glück habe ich anschließend erfahren, dass so gut wie alle diesen Walk anstrengend finden und es nicht an mangelnder Fitness lag, hihi.

Und jetzt kommt ein absolutes Highlight: Ich habe eine Herr der Ringe-Tour gemacht, yeah! Ich habe lange überlegt, weil die wirklich sehr, sehr preisintensiv sind, aber es war ein toller Tag und ich bereue nicht, das Geld investiert zu haben.
Wir waren fünf Leute, also eine entspannt kleine Gruppe und hatten eine Führerin, die ein unglaublicher Herr der Ringe-Fan ist und sogar schon Peter Jackson getroffen hat.
Mit einem Van sind wir durch die umliegenden Gebiete von Queenstown gefahren, wobei wir drei Drehorte besucht haben. Außerdem wurde uns wahnsinnig viel über die Dreharbeiten oder auch lustige Geschichten über die Schauspieler erzählt, weshalb die Tour auch echt amüsant war.
P1120717
Der erste Halt: Hier wurde die Szene gedreht, als die Gefährt in ihren Kanus auf dem Fluss entlang fahren und diese zwei riesigen Statuen passieren.

Ich finde es verblüffend, dass man dort hinkommt und sich wirklich sofort an den Film erinnert fühlt, obwohl man, wenn man Herr der Ringe schaut, die ganze Zeit denkt, dass das alles nicht wie eine reale Welt aussieht, aber das Wasser des Flusses zum Beispiel hat eben wirklich diese Farbe.
P1120735
Der zweite Stopp: Hier wurde die Szene ganz zu Anfang des Films gedreht, wo die Geschichte des Ringes erzählt wird. Das ist der Part mit Isildur, welcher unverhofft von Orks angegriffen wird.
P1120730
Isildur flüchtet – unsichtbar durch den Ring.
P1120731
Letztendlich springt er in diesen Fluss und wird dennoch von den Orks getötet, weil er den Ring verliert und dadurch wieder sichtbar wird.

Das erste Bild kann man im Film gut erkennen, weil auf der rechten Seite des Weges ein Baum ist, welcher eine Linkskurve Richtung Weg macht, auch wenn die Szene im Winter gedreht wurde.
P1120737
Und die letzte Szene ist mit Arwen, Frodo und den neun Ringgeistern, als sie mit ihm nach Bruchtal flieht.

Es ist in dem Film eben eigentlich immer so, dass eine Szene fast nie nur aus einem Drehort besteht und es oftmals wirklich ein Meisterwerk ist, dass der Zuschauer eben genau das nicht erkennt. Auch war spannend, wie geheim die alles mit den Dreharbeiten gehalten haben und auch mussten, wie zum Beispiel die Sache mit Gollum, weil ja fast zeitgleich Dobby entstanden ist.
Zu guter Letzt durften wir uns noch verkleiden und die Frau hatte richtig viele Waffen aus dem Film mit, also nicht die Originale, aber cool war es trotzdem!
P1120750
Schaut es euch an!
P1120752
mit Elbenmantel, der definitv nicht weich und kuschelig ist und Arwens Schwert
P1120754
…weil Gimli einfach der Coolste ist und seine Axt echt Gewicht hat.

Queenstown hat sich ein weiteres Mal gelohnt und ist definitv sehenswert.

Bis zum nächsten Mal, wenn ich hoffentlich bald wieder freies Internet habe, eure Magda.

 

Geburtstagsgrüße an meine kleine Große

Meine allerliebste Julia,

ich drücke dich ganz, ganz fest aus der Ferne und lange müssen wir auch nicht mehr warten, dann kann ich dich wieder richtig drücken. Hoffentlich hast du einen schönen zehnten Geburtstag mit vielen lieben Menschen um dich herum, die dich alle ganz sehr gern haben. Ich denke doll an dich, schicke dir ein bisschen Sonnenschein und eine leichte Meeresbrise.
P1120771
Leider ist das Foto nur in einem mehr oder weniger altem Hostel entstanden, aber die Holzwand sieht doch trotzdem ganz nett aus, oder?
Genieße diesen Tag und fühl dich wie eine Prinzessin, denn das bist du ja heute. Ich bin in Gedanken ganz sehr bei euch – natürlich vor allem bei dir.

Ostern können wir dann wieder zusammen feiern, deine Magda.

eine atemberaubende Tagestour

Und schon wieder ein Hallo von mir,

diesmal, wie versprochen, gibt es den nächsten Eintrag schneller. Ich kann jetzt auch nicht mehr so ewig hinterherhängen, denn die nächste Zeit reise ich ja erstmal und bin daher nur relativ kurz in den verschiedenen Städten.

Am 20. Januar habe ich ja Manapouri verlassen und mich mit dem Bus nach Milford Sound begeben. Dieser Sound ist eigentlich ein Fjord und wurde nur falsch benannt, aber für alle die es wissen wollen: Ein Sound ist ähnlich wie ein Fjord, nur wurde er von Flüssen geformt und nicht von Gletschern, wie ein Fjord.
Die Busfahr geht mitten durch den Fiordland Nationalpark und ist daher einfach nur fantastisch. Da ich aber am Morgen viel zu früh aufgestanden bin, habe ich die erste Zeit der Fahrt tief und fest geschlafen.
P1120579
Zur Info: Kea ist ein ziemlich fieser Bergpapagei, der einem wirklich alles klaut. Der Busfahrer hat auf dem Weg nach Milford Sound zwischendruch immer angehalten, damit die Touris auch alle schön ihre Fotos machen konnten. Ich war da aber mehr oder weiniger im Halbschlaf.

In Milford Sound angekommen, ging es so gut wie direkt auf das Schiff. Dort ist eigentlich gar nichts, nur ein Hafen mit vielen, vielen Schiffen und wie ich herausgefunden habe, kann man nur in diesem Ort leben, wenn man da auch arbeitet, also zum Beispiel auf dem Boot.
P1120582
Mit diesem Schiff und dem Unternehmen “Go Orange!” bin ich gefahren. Es ist ja nun nicht klein, aber insgesamt waren vielleicht zwanzig Personen an Bord, wie eine Privatfahrt also.

Die Tour war wirklich wunderschön und ich bin sehr froh, mich für diesen Trip entschieden zu haben. Der Skipper hat interessante Dinge über den Fjord erzählt und die Aussicht war atemberaubend. Noch dazu hatten wir das beste Wetter, was man sich vorstellen kann: Am ganzen Himmel waren maximal fünf Wolken zu finden. Und glaubt jetzt bloß nicht, dass man immer solches Glück hat, denn in Milford Sound regnet es mindestens zweihundert Tage im Jahr!
P1120595
Gleich zu Beginn sieht man das Mitre Peak, das ist die höchste Spitze in Milford Sound.

Mir wurde erzählt, dass der Sound sich je nach Wetterlage komplett verändert und auch völlig unterschiedlich aussieht und eine von der Crew meinte, dass sie sich gar nicht wirklich entscheiden kann, bei welchem Wetter sie den Sound nun mehr mag. Wir hatten ja puren Sonnenschein, was im Gegenzug heißt, dass man recht wenig Wasserfälle sieht, aber schön waren die trotzdem.
P1120592
Einer von recht nah…
P1120600
…und einer von weiter weg, weil man die schöne Landschaft dann gleich noch mit sieht. 
P1120611
…und noch einer, weil das immer so toll aussieht.

Auf dem Boot gab es für jeden kostenlos ein Stück carrot cake, der wirklich mit Möhre ist, aber trotzdem süß schmeckt. Außerdem hatte ich zum Mittag noch Rester von Bicas wunderleckerem Nudelsalat, das war auch richtig klasse.
P1120604
Also erstmal ist das nur das Beweisfoto, dass ich wirklich da war und außerdem seht ihr, dass ich das obere Deck echt ganz für mich allein hatte und natürlich, dass das Wetter wirklich spitze war.

Jedenfalls habe ich gerade ein bisschen Nudelsalat gegessen und da hat das Boot vor so Felsen angehalten, die ich auch fotografiert habe.
P1120618
Schön, oder nicht?

Aber dann stand das Schiff noch ewig so recht nah bei diesem Vorsprung und ich habe anfangs eben gemütlich Mittag gegessen, bis es mich wirklich gewundert hat, was daran denn nun so besonder ist…
P1120629
Ja, als
ich die Seelöwen entdeckt habe, hätte ich mir am liebsten in den Arsch gebissen, aber zum Glück habe ich das alles noch rechtzeitig gesehen. Das ist schon lustig, oder?
P1120623
Die haben sich auch mal richtig die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
P1120628
…sogar mit Vogel

P1120633
Seht ihr den Seehund im Wasser?
P1120637
Da wollten wir eigentlich gerade weiterfahren, aber dann haben die doch noch gewartet, bis es dieses Tierchen auch an Land geschafft hatte. Das war nochmal richtig spannend.
P1120639
Und hier nochmal der unscheinbare, langweilig wirkende Felsen aus der Ferne.
Danach sind wir mit dem Schiff richtig nah an einen Wasserfall gefahren und jemand aus der Crew hat sich darunter gestellt und in zwei Karaffen Wasser für uns aufgefangen. Sowas macht solche Touren einfach zu etwas besonderem, finde ich. Das ist etwas, woran man sich lange erinnert.
P1120649
Das müsste besagter Wasserfall sein…
P1120641
Die ganzen Regenbögen, die sich da gebildet haben, waren echt beeindruckend.

Alle Berge und Strände um den Fjord herum sind Teil des Nationalparks. Dort ist zum Beispiel ein Strand, an dem man recht viel Jade findet, aber das darf man nicht mitnehmen, weil es eben Teil der Natur ist, voll spannend.
P1120657
Das ist Milford Sound vom offenen Meer aus. Da denkt man gar nicht, dass es da irgendwo rein geht, weshalb dieser Fjord auch erst so spät erkundet wurde.

Nach der Bootstour bin ich mit dem Bus bis nach Queenstown gefahren, wo ich jetzt gerade sitze und meine Zeit genieße. Leider habe ich mir auf dem Schiff einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Das geht ja hier eh viel schneller, aber auf See ist das noch viel gemeiner, weil es auf dem Deck ja eigentlich kalt ist…
Der Tag war klasse und hat sich total gelohnt. Ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe.

Grüße aus dem heute verregneten Queenstown, eure Magda.

 

neuer Job: wahnsinns Umgebung

Hi ihr Lieben,

es ist mir ja jetzt fast peinlich, dass ich mich seit über drei Wochen nicht wirklich gemeldet habe. Das was ich euch erzähle, ist auch schon vorbei, also den “neue” Job mache ich zum heutigen Zeitpunkt schon gar nicht mehr. Ich werde in nächster Zeit versuchen wieder regelmäßiger zu schreiben, wirklich!
Am 30. Dezmeber letzten Jahres bin in nach Manapouri gegangen – ein zweihundert Leute-Dorf.  Dort war ich bei Jimmy, Kerstin und Carla. Der Mann und die Frau führen ein Hostel und haben nun seit über einem Jahr die kleine, unglaublich süße Carla. Sie sind aber kein Paar, nicht dass ihr euch wundert, warum ich das hier so komisch schreibe. Das habe ich in Neuseeland nun schon öfter erlebt, dass Mutter und Vater dann aufgrund der Kinder zusammen wohnen bleiben, wo ich wirklich sehr geteilt drüber denke, aber das müssen wir ja jetzt nicht ausdiskutieren.
Jedenfalls dachte ich, dass ich mehr der Babysitter bin und ab und an auch mal im Hostel mithelfen soll. Gleich am zweiten Tag hat sich jedoch das komplette Gegenteil herausgestellt, nämlich dass ich wieder jeden Tag  putzen muss, obwohl ich das nun wirklich lange genug gemacht habe und das auch so leider nicht in der Jobanzeige stand. Ja, weil das eben alles gar nicht nach meinen Vorstellungen lief, bin ich dann auch kürzer geblieben, als ich es eigentlich wollte, worüber ich jedoch sehr froh bin.
Auch sonst gab es einige Probleme, die ich aber jetzt nicht genauer erklären werde. Meine Zeit dort war schön, ich konnte ein weiteres Mal viel lernen und die Umgebung ist wirklich mehr als der Wahnsinn, sodass man die Momente dort eigentlich nur genießen kann!

Am meisten liegen mir zwei Menschen am Herzen, die ich dort kennengelernt habe: Bica und Jörg. Das ist ein wunderbares Ehepaar, die gerade ein Sabbatjahr macht und zwei Wochen in dem Hostel in Manapouri waren. Es ist mir noch nie passiert, dass jemand mir in so kurzer Zeit so wichtig geworden ist. Das sind so zwei, die kann man nur liebhaben und das allerschönste ist, dass ihre Liebe so jung geblieben ist, dass man sich gar nicht daran sattsehen kann, einfach wunderschön. Diese beiden haben mir das Leben dort wirklich sehr versüßt und mich um einiges glücklicher gemacht. Auch lustig ist, dass sie aus Eisenach stammen, also bei mir ja gleich um die Ecke. Die haben mich echt verzaubert, das muss ich schon zugeben.
Sie waren bis zum 04. Januar da und wollten eigentlich zehn Tage danach wieder nach Deutschland fliegen. Nun haben sie jedoch ihren Flug verlängert und sich entschlossen, noch einmal nach Manapouri zurückzukommen, weshalb wir uns am gleichen Ort wiedergesehen haben. Das war auch der Grund, warum ich am Ende drei anstatt zwei Wochen geblieben bin. Ihr seht: Ich mage die beiden wirklich, wirklich sehr!

Gleich am 31. Dezember hatte ich meine Bootstour. Jimmy und Kerstin bieten nämlich Cruisen auf dem Lake Manapouri an und haben es mir ermöglicht dort mitzufahren. Das war echt schön und mit Jimmy habe ich auch einen richtigen Bushwalkl gemacht, echt spaßig.
Bica undJörg haben auch mit uns Silvester gefeiert und ich konnte diesen Abend sehr genießen, wir hatten Spaß, haben viel erzählt und waren ewig wach. Aber glaubt bloß nicht, dass es in Neuseeland ein Feuerwerk gibt! Kerstin und ich haben ungefähr drei Raketen gesehen. Ich meinte gleich zu Bica: “Dreh dich mal schnell um, da ist ein Feuerwerk, dass ist bestimmt gleich wieder vorbei!” und sie hat es nicht mehr gesehen, echt schade. Halb vier hat Jimmy – ein echter Kiwi – uns die Sterne gezeigt, das war wunderschön. Die leuchten hier irgendwie noch mehr.

P1120417
P1120414
Hier sind erstmal zwei Bilder vom süßen Carlchen, als ich kurz nach Silvester einmal mit ihr zusammen draußen war. Das Kind ist wirklich niedlich.

Nun habe ich es auch endlich ins Kino geschafft, um mir den zweiten Teil vom Hobbit anzusehen. Wahrscheinlich war ich vorher noch nie in so einem kleinen Kino, aber es war ein toller Abend, wirklich.
P1120427
Das Kino hatte knapp fünfzig Plätze, aber dafür so richtig schön breite, dass man die fast als Kuschelsitze bezeichnen könnte, richtig gemütlich.

Außerdem gibt es in der Umgebung wahnsinnig viele Tracks, auch Mehrtageswanderung, wie zum Beispiel den Kepler Track. Dort haben wir einen Freund von Kerstin hingebracht und sind gleich ein Stück mitgewandert.
P1120446
Man läuft fast die gesamte Zeit mitten durch den Wald, hier sind überall Farnen, was wirklich idyllisch ist.
P1120448
Das sieht doch aus, wie ein Zauberwald, oder?
P1120451
In Neuseeland ist es so leicht unreal wirkende Fotos zu schießen, das verblüfft mich immer wieder.

Einen Tag war ich allein an den Klippen dort, die vielleicht fünfzig Meter von dem Grundstück meiner Gastfamilie entfernt liegen. Dort allein langzulaufen, war richtig schön. Man kann unglaublich weit schauen und die Landschaft sieht mal wieder aus wie gemalt.
 P1120465
In letzter Zeit liebe ich es an Klippen zu sitzen und ins Weite zu starren. Da wird einem die Freiheit direkt ins Gesicht gepustet.
P1120491
Das nenne ich mal eine Aussicht!
P1120479
Ich mag das Foto, weil man den Boden nicht sieht, dafür aber die Gräser. So wie: Dem Himmel so nah, aber auf dem Boden der Tatsachen.

P1120489
Und noch ein Aussichtsbild, weil es so wunderschön dort ist.

P1120500
Das ist der Strand vom Lake Manapouri. Da war ich den einen Tag mit Bica und Jörg.

Richtig cool war ein Tag, an dem Jimmy mit uns einen vier-Stunden-Walk gemacht hat, den er selbst geschnitten hat. Es war also mehr ein Bushwalk, als eine Wanderung – direkt durch den Regenwald. Man konnte es sich fast nie leisten nicht auf seine Füße zu schauen, weil man sich sonst ordentlich langgelegt hätte. Es war richtig gut auch mal wieder lange zu wandern, außerdem hat Jimmy echt ein ordentliches Tempo und Pausen gab es im Prinzip nicht einmal zum Fotografieren, nur eine halbe Stunde zum Mittagessen. Der Tag  war echt klasse und man hat nachts wie ein Baby geschlafen!
P1120515
Na, wer erkennt hier die Szene aus Herr der Ringe? Jaaaaaaaa, das wurde da wirklich gedreht!
P1120527
der nächste Märchenwald
P1120528
Von dem Ausguck konnten wir auf den Wald zurückschauen, durch den wir am Tag gewandert sind.

P1120536
Einen Tag haben wir noch ein Grillfest gemacht und obwohl es eigentlich dauerhaft geregnet hat, war das ein Tag  an dem wir draußen sitzen konnten, weil das Wetter einfach mal mitgespielt hat. Ich fand die Wolken so beeindruckend, weil sie wie Schleier aussehen.

Am letzten Tag für Bica, Jörg und mich sind wir mit Jimmy, Kerstin und Carla mit dem Boot rausgefahren. Das war ein wunderschöner Abschied. Es gab die Rester vom Grillfest und die waren mehr als lecker – Bica hat sie gemacht. Wir haben Mittag auf dem Boot gegessen und sind dann zu einem Strand gefahren. Jimmy und Jörg haben anderthalb Stunden einen richtig krassen Bushwalk gemacht, wo es wirklich keinen Pfad gab und man einfach drauflosgelaufen ist und Bica war mit mir Kajak fahren. Das Wetter hat auch gepasst, nur der Wind war in den Kajaks manchmal echt schwer zu handhaben, trotzdem hatten wir wahnsinnig Spaß und haben wieder viel erzählt.
Ich habe endlich auch mal ein paar Fotos von den Leuten um mich herum gemacht.
P1120555
Jimmy und Jörg, Jimmy am Steuer
P1120558
Kerstin und Carla oben im Boot
P1120563
Bica unten draußen im Boot

Gestern sind dann Bica und Jörg nach Christchurch mit dem Bus gefahren, weil sie von dort in einigen Tagen wieder nach Deutschland fliegen und was ich an dem Tag erlebt habe, erfahrt ihr im nächsten Eintrag, der – versprochen – ganz bald kommt.

Sommersonnengrüße mit ein wenig Sonnenbrand, eure Magda.

achte Station: Queenstown

Hallo all denen, die es bis 2014 durchgehalten haben, immer mal auf meinem Blog vorbeizuschauen,

erstmal wünsche ich euch natürlich ein frohes, gesundes neues Jahr, hoffe sehr, dass ich schön gefeiert und gut reingerutscht seid.
In letzter Zeit hänge ich mit Blog schreiben immer etwas hinterher, weil ich ständig irgendetwas anderes zutun habe, aber die Bilder bleiben ja zum Glück gleich.

Über zwei Monate an einem Ort waren für mich genug und ich habe mich auf in die wohl international bekannteste Stadt in Neuseeland aufgemacht: Queenstown. Auf meiner Busfahrt hat der Fahrer an einem wunderschönen Strand Pause gemacht. Es war ein auflebendes Gefühl, seine Füße ins Meer zu tauchen und den Wind auf seinem Gesicht zu spüren.
P1120105                                                                                                  Wenn alte Baumstämme einfach so am Strand rumliegen, finde ich das immer beeindruckend.
P1120090                                                                                                Ich bin noch nie zuvor in meinem Leben auf so weichem und feinem Sand gelaufen, da hat man sich sofort unglaublich wohl gefühlt.

Queenstown mag ich sehr, es ist ein toller Ort und auch der Urlaub von der Arbeit hat mir wirklich gut getan. Die Stadt liegt direkt an einem See und wie hier so üblich auch genau neben den Bergen – eine wahnsinns Kulisse. Zusätzlich hatte ich im Verhältnis zu der Zeit davor und danach das beste Wetter dort abgepasst und habe mir gleich einen ordentlichen Sonnenbrand geholt, schon lustig, wenn man bedenkt, dass das im Dezember passiert ist.
P1120130                                                                                                     einer der schönsten Orte bisher
Natürlich war ich sofort in meinem Element, als ich den Herr der Ringe-Shop entdeckt habe und konnte mich Stunden dort aufhalten, selbst wenn es so viel eigentlich gar nicht zu sehen gab.
P1120151                                                                                              Auf dem Schild um Frodos Hals steht: “Open…speak friend and enter”. Das fande ich einfach eine süße Idee, weil wir das ja irgendwoher kennen.

Anschließend bin ich mit der Gondel auf einen Berg bei Queenstown gefahren, von welchem man eine wunderbare Sicht über das Land hat.
P1120195                                                                                                  Das ist in der Gondel – mal wieder ein Bild von mir. Es ging so steil bergauf, dass ich Druck auf den Ohren hatte.
Dort oben gab es außerdem eine Sommerrodelbahn, mit der wirklich Groß und Klein sehr viel Spaß hatten – auch ich fand es super amüsant!
P1120199                                                                                                      Es gab außerdem einen Jelly Belly-Shop, der so ein Sommerrodelbahngefährt komplett mit Jelly Bellys beklebt hat, das war echt lustig. Und es gab auch Bilder daraus, zum Beispiel, wie Frodo den Ring in den Händen hält – sehr kreativ.
Dort oben war die Aussicht fantastisch, das Wetter richtig klasse und ich habe es sehr genossen.
P1120214                                                                                              Solche Skalen gibt es hier oft, aber zum Glück hat nirgendwo etwas angefangen zu brennen, denn die Sonne hier hat ja irgendwie einen anderen Charakter.
P1120231                                                                                                 Das Haus auf dem Berg und im Hintergrund wieder andere Berge, ich fand das Foto einfach lustig.
P1120243                                                                                             Wer sich hier nicht wie Mitten in Herr der Ringe fühlt, der hat echt etwas falsch gemacht.
P1120248                                                                                                ein weiterer schöner Ausblick
P1120276                                                                                                 Das ist der See, an dem Queenstown (links unten etwas zu sehen) liegt mit der Gondel für die Sommerrodelbahn und den wunderschönen Bergen – eine tolle Kombination.
P1120293
P1120305                                                                                              Und dann habe ich noch zwei tolle Bilder von Queenstown von oben – ein perfekter Drehort für atemberaubende Filme.

Außerdem war ich noch bei dem bekanntesten Burgerladen im ganzen Umkreis. Dort ist immer eine Schlange bis wirklich weit auf den Fußgängerweg und auch dann scheut sich niemand sich auch noch mit dort einzureihen.
P1120311                                                                                                      Fergburger heißt der Imbiss. Man muss ungefähr fünfzig Minuten auf sein Essen warten und am Anfang dachte ich wirklich, ich habe mich verhört, denn ein richtiges Restaurante ist es nicht, du kannst nicht wirklich gemütlich dort essen.
P1120312                                                                                                     Ich hatte Bombay Chicken und war echt zufrieden, bis auf die Chillipanade, die war mir irgendwie dann doch zu scharf.

Danach habe ich den Nachmittag viel am See gesessen, aber nach baden war mir, trotz der Hitze, noch nicht.
P1120324
Das ist fast mitten in der Stadt und doch sehr idyllisch, oder?
P1120327
Ich mochte es einfach, aber die Qualmwolken waren wirklich extrem.
P1120336
P1120337
Die Zeit genießen zu können, ist mehr als wunderbar.

Auch wenn ich nur so kurz im wunderschönen Queenstown war, hatte ich einen richtig tollen Urlaub, den ich sehr genießen konnte.

Bis zur nächsten Station, eure Magda.

 

Geburtstagsgrüße zwischen den Jahren

Lieber Markus,

kurz nach Weihnachten und kurz vor Silvester wünsche ich dir dieses Jahr von so weit weg einen tollen Tag und schicke dir ein paar Sonnenstrahlen aus dem unglaublich beeindruckenden Queenstown.
P1120321                                                                                                               Sieht das – abgesehen von mir – nicht aus wie eine unechte Kulisse?
Ich wünsche dir einen schönen Tag und vor allem heute keinen Stress.

Kurzurlaubsgrüße mit Sommerfeeling, deine Magda.

mein Kiwi Weihnachten

Halli Hallo,

ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber ich möchte euch allen nachträglich natürlich auch noch frohe Weihnachten wünschen und hoffe, dass ihr ein schönes Fest hattet. In den letzten Tagen war alles etwas stressig und da bin ich gar nicht dazu gekommen, hier irgendetwas zu schreiben, aber jetzt nehme ich mir ein bisschen Zeit.

Hier in Neuseeland feiern die Leute, wie in vielen englischsprachigen Ländern Weihnachten am 25. Dezember. Da gab es dann am Morgen gleich Geschenke und selbst wenn die Familie nur aus fünf Personen bestand, war es mehr als eine Flut aus Presenten. Ich wurde aber völlig überwältigt, weil ich auch drei Geschenke bekommen habe und davon wirklich überrascht war, denn auch ohne hätte ich den Tag super überstanden. Nun ja, jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Buches über die Drehorte von Herr der Ringe – einfach wahnsinn! Zwar gab es tausend Dinge zum Verschenken, aber beim Anlass für Weihnachten und Ostern ist meine Gastfamilie leider doch sehr gestrauchelt, was mich auch wirklich irgendwie enttäuscht hat, weil es echt Menschen gibt, die das eben nicht mehr einfach so wissen.
Danach ging es wie jeden Tag seit Mitte Oktober an die Arbeit zum Motelzimmer säubern. An diesem Tag mussten wir zwischendurch zwei Pausen einlegen, weil die Leute zu spät gegangen sind und wir dadurch mit allen anderen Zimmer schon fertig waren, aber schnell ging das alles trotzdem. Abends gab es dann gemeinsam mit den Großeltern und einem anderen Pärchen – Freunde von meiner Gastfamilie – ein unglaubliches Festmahl. Das Fleisch habe ich nicht mal angeschaut und somit war für mich die Nachspeise mehr der Hauptgang, aber die war großartig!
P1120037                                                                                                      Das nennt sich Pavlova und ist wie Baiser, nur dass es außen fest und innen noch weich ist. Oben drauf gibt es Sahne und eigentlich typisch neuseeländisch Kiwis und Erdbeeren, aber mit Himbeeren war es auch furchtbar lecker!
P1120041                                                                                                     Hier mal ein Bild von dem Haus meiner Gastfamilie im Dezember. Die Lichter werden einen Monat lang jeden Abend ür die ganze Nacht angeschaltet – wenn das mal nicht dekadent ist!
Und dann ging es furchtbar schnell und mein letzter Tag in Fox hatte schon begonnen und genauso schnell war er auch vorbei. Am Morgen habe ich wieder gearbeitet, dann wurde ich zum letzten Mal bezahlt und bin stolz auf mich, dass ich wirklich ein bisschen Geld sparen konnten und schon stand ich mit gepackten Rucksäcken am Bus…
P1120079                                                                                                   Kurz bevor ich gefahren bin, durfte ich noch erfahren, wie komplett undicht dieses Haus ist: Das sind kleine Weinreben, die von draußen unter dem Fenstersims reinwachsen, unfassbar oder?
P1120082                                                                                                                             Ein Gruppenfoto mussten wir natürlich auch noch machen: Gavin, Matthew, ich und Stephanie.

Ganz bald gibt es neue und tolle Neuigkeiten, eure Magda.

20.12.2013: Weihnachten für Magda

Ein Hallo an alle, die jetzt hoffentlich in besinnlicher Weihnachtsstimmung sind,

mal wieder ist einige Zeit vergangen, bis ich wieder Kraft, Lust, Zeit und vor allem etwas zu berichten habe. Aber dafür bekommt ihr jetzt ein paar neue, mehr als geniale Fotos zu sehen!
Alles ist schon bis zum nächsten Job gebucht. In fünf Tagen um die Zeit bin ich schon nicht mehr in Fox. So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht, weil ich schon so ewig hier bin und es einfach ein sicherer Platz für mich geworden ist. Hingegen freue ich mich sehr, endlich mal wieder andere Dinge zu sehen, neue Leute kennenzulernen und auch eine verschiedene Arbeit auszuführen. Es sind somit gemischte Gefühle, aber die Freude überwiegt schon irgendwie.

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder ein wenig gebacken. Diesmal waren Erdnussbutter-Nutella-Cookies das Produkt. Ich habe gelernt, dass Cookies auskühlen müssen, um fest zu werden und bin auch recht zufrieden mit dem ersten Versuch.
P1110847                                                                                          Dann mache ich mir eben selber ein bisschen weiße Weihnacht, wenn es hier zur Zeit nur Regen gibt. 
P1110848                                                                                                Die anderen mögen sie auch, also sind sie wohl lecker.

Und jetzt zu meinem ganz persönlichen Weihnachten:
Eigentlich war Freitag ein Tag wie jeder andere, ich habe angefangen zu arbeiten, es gab nicht zu viel und nicht zu wenig zutun und ich war in Gedanken bei meiner alten Schule, weil dort der Tag der Besinnung war und ich wirklich gern dabei gewesen wäre. An solchen Tagen ist es nicht immer leicht zu sagen, dass man überglücklich ist hier zu sein, auch wenn das jetzt sicher Klagen auf sehr hohem Niveau ist.
Meine Gastmutter hat mir bei der Arbeit von einem Kuchenbasar erzählt, zu dem wir heute unbedingt fahren müssen. Und das haben wir dann auch gemacht, sogar als wir noch nicht ganz fertig mit sauber machen waren. Die Leute hier können backen – und vor allem verziehren – das ist der Wahnsinn! Jedenfalls gab es viele leckere Sachen und ich habe mir auch ein bisschen was gegönnt. Ich bin ja nicht mehr lange da.
Danach wurde ich spontan zum Essen ins Café eingeladen und meine Wahl war Pizza, wie gut. Das hört sich speziell und “interessant” an, ist aber mehr als schmackhaft: Hühnchen, Spinat, Mozzarella, Cashewnüsse und Apricose.
Dann ging es zurück zum Motel und ich war schon auf dem besten Weg das letzte Zimmer fertigzumachen, als plötzlich über den ganzen Hof ein sehr, sehr lautes “Llleeeeennnaaaa!” geschrien wurde. Die mehr als freudige und ebenso mehr als spontane Botschaft: Du hast jetzt, genau jetzt deinen Helicopterflug. So wie ich war habe ich lediglich Socken, Boots und meine Kamera geschnappt, bin ins Auto gesprungen, um mir schnellstmöglich meine Schuhe anzuziehen. Das alles musste deshalb so kurzfristig und fix klappen, weil ich diesen Flug umsonst bekommen habe, wofür andere viel Geld bezahlen müssen, das klappt aber nur, wenn zufällig noch ein Platz in einem Helicopter frei ist und dann muss es eben schnell gehen.
Ich hatte einen dreißigminütigen Helicopterflug über den Franz Joseph und den Fox Gletscher mit einer Landung auf dem Eis des Fox. Alles hat sich wie ein Traum angefühlt. Ich konnte es noch gar nicht richtig fassen, weil ich fast nicht mehr damit gerechnet hatte, dass es noch klappt, da war es schon wieder vorbei. Die Zeit in diesem Gefährt war unglaublich und es ist definitv ein wahnsinns Highlight für mich hier in Neuseeland. Jetzt weiß ich, was diese Gletscher wirklich zu bieten haben, denn von unten sieht das Eis so dreckig und unspektakulär aus, aber wenn du dann plötzlich auf dem höchsten Punkt des Gletschers stehst, ist alles schneeweiß. Das war so unglaublich dort zu landen. Man konnte keine zwei Schritte gehen, ohne ins Eis einzubrechen und ist es einem doch gelungen, hat man sich gleich wie Jesus gefühlt. Auch habe ich es nicht geschafft meine Augen richtig aufzumachen, denn das Eis hat so die Sonnenstrahlen reflektiert, dass es unmöglich war dort ohne Sonnenbrille normal zu schauen. Die ganze Zeit während ich auf dem Gletscher stand und auch mit kurzen Hosen im Eis saß, habe ich aus voller Seele gelacht. Es war ein Moment, wie ich ihn noch nie erlebt habe und das Gefühl kann man einfach nicht in Worte fassen! Über diesen Augenblick kann ich sagen: Das ist etwas, was ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde!
Der Einfachheit halber packe ich jetzt mal alle Fotos von dort hier an das Ende.
P1110861                                               P1110862                                                                                               Als erstes sind wir über das wunderschöne Tal vom Fox River geflogen. Atemberaubend, oder?
P1110889                                                                                                  Dann ging es zum Franz Joseph Gletscher, der wesentlich kleiner ist, als der Fox.
P1110892
P1110898                    P1110909                           P1110911                                                                                                  Ich finde die Bilder sehen unglaubwürdig aus.  P1110930                                                                                     Wahnsinn, wie die Wolken hinter dem Berg liegen, oder? So langsam erkennt man in vielen Bildern Herr der Ringe. 
P1110941                                                                                               Der Schatten meines Helicopters, ich bin vorher noch nie mit so etwas geflogen.
P1110948                                                                                              Den Berg kennt ihr: Mount Tasman.
P1110950                                                                                                      Oh ja, ich stehe da wirklich auf einem Gletscher, genau neben einem Helicopter in Shorts.
 
P1110956                                                                                               Die Bilder von mir auf dem Gletscher sind mehr als eine Katastrophe, hier schaue ich mal nicht so scheiße, das sieht nur etwas dumm aus, weil ich mal wieder gerade ins Eis einbreche, aber ihr sollt mir ja glauben, dass ich da wirklich war, auch wenn ich es selbst nicht so richtig fassen kann.
 P1110973                                                                                                   …dem Mount Tasman so nah!
P1110980                                                                                                                        Das nenne ich mal Gletscherspalten!
P1110992                                                                                                   einfach noch ein weiteres Foto vom Eis, was mir gut gefällt
P1120016
mein kleines Örtchen, wo ich schon fast nicht mehr bin, von oben

Das war einfach das größte Geschenk, was ich dieses Jahr bekommen konnte und es war eine unvergessliche Zeit, danke!

Liebste, noch immer Vorweihnachtsgrüße, eure Magda.

Geburtstagsgrüße an das Freitag der 13.-Kind

Liebe, liebe Nina,

ich hoffe natürlich, dass du dich nicht von dem Tag abschrecken lässt, denn wir wissen ja alle, dass es sich viel besser mit Optimismus leben lässt.
Dir wünsche ich eine tolle Party mit ganz lieben Menschen um dich herum und vor allem kein ekliges Wetter an deinem Ehrentag.
P1110829                                                                                                       Leider bin ich heute wieder mal nicht fotogen, aber trotzdem bekommst du ein Bild. Und dummer Weise kann ich dir noch nicht einmal eins mit der Sonne schicken, weil es schon wieder seit einer Woche regnet, aber ich nehme das mit Humor.
P1110833                                                                                        HAPPY BIRTHDAY!

Genieße jede Minute dieses Tages, deine Magda.

Ich bin die erste Wahl!

Hallo meine Lieben,

es gibt meiner Meinung nach wunderbare Neuigkeiten: Ich habe meinen nächsten Job!
Vor einigen Tagen habe ich mich als Au Pair für ein fünfzehn Monate altes Mädchen beworben. Die Mutter hat ein skype-Gespräch vorgeschlagen, wovor ich wirklich ein bisschen Angst hatte, aber dann hat sich spontan herausgestellt, dass sie aus Deutschland ist – schon lustig. Das war jedenfalls wirklich Zufall, denn ich habe ehrlich gesagt nicht so den Drang unbedingt mit Deutschen zutun zu haben, aber die Anzeige – die natürlich auf Englisch war – fande ich eben wirklich toll und spannend. Das Videogespräch war gut und wir zwei haben uns irgendwie auf Anhieb verstanden, alles hat eigentlich super gepasst, nur gab es da dann doch ein Problem: Ich habe ja meiner Gastfamilie hier versprochen, dass ich bis Weihnachten bleibe und das will ich auch gerne, jedoch braucht die Familie so schnell wie möglich ein Au Pair für ihr Kind. Das Mädchen heißt Carla und ich habe sie sogar schon gesehen, auch wenn sie mit Sicherheit von dem Computer ziemlich verwirrt wurde. Am Ende meinte die Mom, dass sie mich echt gerne nehmen würde, aber dass es eben bis Weihnachten noch eine wirklich lange Zeit ist.
Dann saß ich ein paar Tage wie auf Kohlen, weil sie meinte, dass sie sich noch ein paar Bewerber anschaut und mir dann Bescheid gibt. Ich habe eben mehr oder weniger gehofft, dass sie keine Bessere findet, auch wenn das ja für die Familie gerade ziemlich blöd wäre. Aber für mich wäre es einfach ein Traum auf ein kleines Mädchen aufzupassen – zumal ich wirklich viel mit ihr machen könnte.
Heute früh habe ich dann eine Antwort bekommen. Und zwar, dass sie mich so bald wie möglich und so lange wie möglich wollen. Ich freue mich noch immer so riesig, das glaubt ihr mir gar nicht. Es ist wunderbar, dass ich diesen Job machen kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass er mir sehr gefallen wird! Die Familie hat ein Hostel und somit werde ich auch dort immer mal mit helfen – aber darin bin ich ja nun wirklich geübt. Das ist auch toll, weil ich dann mal wieder ein paar junge Menschen zu Gesicht bekomme. Außerdem werde ich dort auch Auto fahren – das wird sicher auch nochmal spannend!
Ich kann nur sagen, dass ich verdammt glücklich bin und mich einfach unglaublich auf dieses kleine Kind freue!
Jetzt wisst ihr Bescheid: Nach Weihnachten werde ich die gewohnte Umgebung verlassen und ein bisschen weiterreisen, um als Au Pair mein Glück zu versuchen. Ich freue mich sehr!

Bis bald mal wieder, eure Magda.