ein Platz zum Wohlfühlen

Hi ihr Lieben,

da ich ja jetzt recht viel durch Neuseeland reise und somit nur eine relativ kurze Zeit in den einzelnen Städten bin, werde ich nun einfach meistens einen Artikel über die gesamte Zeit schreiben, was aber eben heißt, dass sich das alles etwas nach hinten verschiebt.

Von Queenstown ging die Reise für mich weiter nach Dunedin, an die Ostküste der Südinsel. Hier war ich eine ganze Woche in einem wirklich nettem Hostel in einem Zwölfbettzimmer.
Die Stadt hat schottische Wurzeln und ist daher für mich ein Stück Heimat gewesen, weil ich zum Beispiel endlich mal ein paar ältere Bauwerke gefunden haben. Viele Leute meinen zwar, dass sie Neuseeland insgesamt sehr europäisch angehaucht finden, aber ich finde dafür die Innenstädte hier viel zu gesichtslos. In Dunedin konnte man sogar einige kleine, süße Läden finden und ein wenig durch die Stadt bummeln, unglaublich!

Ich habe hier, wie überall, ein paar Leute getroffen und zufällig waren da welche mit einem Auto. Das war echt klasse, denn mit denen bin ich auf die Halbinsel genau neben der Stadt gefahren und konnte dort die kleinsten Pinguine der Welt beobachten.
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Einige kennen das Bild sicher schon, aber da sieht man den Pinguin wohl am besten.
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Das ist leider zu dunkel, aber ich finde es irgendwie so süß.
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Und hier schaut er uns sogar an!

Diese Pinguine haben ein blaues Fell, was man auf den Fotos aber leider nicht erkennen kann. Sie kommen nachts an Land und schlafen dann im Gebüsch und dabei konnten wir sie beobachten. Ich fand daran schön, dass sie eben frei sind und richtig in der Natur leben, aber im Gegenzug dann irgendwie albern, dass wir trotzdem Geld dafür bezahlen mussten – dass man Tiere in freier Wildbahn beobachten kann.
Es hat sich aber dennoch richtig gelohnt, die waren wirklich klein und es war furchtbar süß, wie sie da so langgewatschelt sind.
Da das aber eben nach Einbruch der Dunkelheit war, war es trotz Beleuchtung richtig schwer ordentliche Fotos zu schießen. Dafür habe ich einige gute Videos.

Mein persönliches Highlight war die Schokoladenfabrik in Dunedin. Ich habe dort eine anderthalbstündige Führung gemacht und fand es wirklich toll! Man hat richtig viel Schoki  geschenkt bekommen, es wurden einem spannende Dinge erzählt, am Ende der Führung hat jeder einen kleinen Becher voll warmer, noch flüssiger Schokolade bekommen – ein Genuss und am Ende gab es noch einen kleinen, niedlichen Shop, wo die Schokolade billiger war, als im normalen Supermarkt. Richtig beeindruckend war ein Schokoladenwasserfall, bei dem wir eine Tonne flüssige Schokolade von der Decke haben fallen sehen. Am Anfang habe ich mich total erschrocken, als da so ein übelster Schwall Schoki runtergefallen ist.
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Das war gleich im EIngangsbereich, ein riesen Schokoladenberg.
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Meine Liebe zur Schokolade wird nie enden!

Nun schleppe ich zu viel Schokolade mit mir rum, aber immerhin habe ich sie viel günstiger bekommen als normal. Da nehme ich doch ein bisschen schwereres Gepäck gerne in Kauf!

Eigentlich habe ich in meiner Zeit in Dunedin gar nicht so viele Attraktionen gesehen. Ich habe mehr genossen, keine Termine zu haben, bin durch die Stadt gebummelt und habe entspannt.
Spontan hatte ich die Möglichkeit drei Tage lang für Unterkunft zu arbeiten, was mir mehr als zu passe kam. Da habe ich dann zwei Stunden pro Tag wirklich einfache Arbeit gemacht und konnte kostenlos im Hostel schlafen. Die Handgriffe bin ich auch gewohnt, weil ich ja vorher sowohl im Motel, als auch im Hostel recht lange tätig war. Das bringt mir dahingehend natürlich auch Vorteile, weil es nicht schwer ist wieder reinzukommen und weil man zügig wieder schnell arbeitet.

Dunedin ist wirklich eine tolle Stadt. Dort steht auch sozusagen der südlichste Dom Neuseeelands, den ich auch besucht habe. Die Ruhe von Kirchen ist magisch, finde ich.

Also dann bis zur nächsten Station, eure Magda.

One thought on “ein Platz zum Wohlfühlen

  1. Die Pinguine sind in der Tat bezaubernd. Ich werde sie nachher deiner Schwester zeigen, die kann sich an den Seelöwen schon nicht sattsehen. Schö, mal wieder zu lesen und zu sehen von dir. Mama

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