Monthly Archives: December 2013

Geburtstagsgrüße zwischen den Jahren

Lieber Markus,

kurz nach Weihnachten und kurz vor Silvester wünsche ich dir dieses Jahr von so weit weg einen tollen Tag und schicke dir ein paar Sonnenstrahlen aus dem unglaublich beeindruckenden Queenstown.
P1120321                                                                                                               Sieht das – abgesehen von mir – nicht aus wie eine unechte Kulisse?
Ich wünsche dir einen schönen Tag und vor allem heute keinen Stress.

Kurzurlaubsgrüße mit Sommerfeeling, deine Magda.

mein Kiwi Weihnachten

Halli Hallo,

ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber ich möchte euch allen nachträglich natürlich auch noch frohe Weihnachten wünschen und hoffe, dass ihr ein schönes Fest hattet. In den letzten Tagen war alles etwas stressig und da bin ich gar nicht dazu gekommen, hier irgendetwas zu schreiben, aber jetzt nehme ich mir ein bisschen Zeit.

Hier in Neuseeland feiern die Leute, wie in vielen englischsprachigen Ländern Weihnachten am 25. Dezember. Da gab es dann am Morgen gleich Geschenke und selbst wenn die Familie nur aus fünf Personen bestand, war es mehr als eine Flut aus Presenten. Ich wurde aber völlig überwältigt, weil ich auch drei Geschenke bekommen habe und davon wirklich überrascht war, denn auch ohne hätte ich den Tag super überstanden. Nun ja, jetzt bin ich stolze Besitzerin eines Buches über die Drehorte von Herr der Ringe – einfach wahnsinn! Zwar gab es tausend Dinge zum Verschenken, aber beim Anlass für Weihnachten und Ostern ist meine Gastfamilie leider doch sehr gestrauchelt, was mich auch wirklich irgendwie enttäuscht hat, weil es echt Menschen gibt, die das eben nicht mehr einfach so wissen.
Danach ging es wie jeden Tag seit Mitte Oktober an die Arbeit zum Motelzimmer säubern. An diesem Tag mussten wir zwischendurch zwei Pausen einlegen, weil die Leute zu spät gegangen sind und wir dadurch mit allen anderen Zimmer schon fertig waren, aber schnell ging das alles trotzdem. Abends gab es dann gemeinsam mit den Großeltern und einem anderen Pärchen – Freunde von meiner Gastfamilie – ein unglaubliches Festmahl. Das Fleisch habe ich nicht mal angeschaut und somit war für mich die Nachspeise mehr der Hauptgang, aber die war großartig!
P1120037                                                                                                      Das nennt sich Pavlova und ist wie Baiser, nur dass es außen fest und innen noch weich ist. Oben drauf gibt es Sahne und eigentlich typisch neuseeländisch Kiwis und Erdbeeren, aber mit Himbeeren war es auch furchtbar lecker!
P1120041                                                                                                     Hier mal ein Bild von dem Haus meiner Gastfamilie im Dezember. Die Lichter werden einen Monat lang jeden Abend ür die ganze Nacht angeschaltet – wenn das mal nicht dekadent ist!
Und dann ging es furchtbar schnell und mein letzter Tag in Fox hatte schon begonnen und genauso schnell war er auch vorbei. Am Morgen habe ich wieder gearbeitet, dann wurde ich zum letzten Mal bezahlt und bin stolz auf mich, dass ich wirklich ein bisschen Geld sparen konnten und schon stand ich mit gepackten Rucksäcken am Bus…
P1120079                                                                                                   Kurz bevor ich gefahren bin, durfte ich noch erfahren, wie komplett undicht dieses Haus ist: Das sind kleine Weinreben, die von draußen unter dem Fenstersims reinwachsen, unfassbar oder?
P1120082                                                                                                                             Ein Gruppenfoto mussten wir natürlich auch noch machen: Gavin, Matthew, ich und Stephanie.

Ganz bald gibt es neue und tolle Neuigkeiten, eure Magda.

20.12.2013: Weihnachten für Magda

Ein Hallo an alle, die jetzt hoffentlich in besinnlicher Weihnachtsstimmung sind,

mal wieder ist einige Zeit vergangen, bis ich wieder Kraft, Lust, Zeit und vor allem etwas zu berichten habe. Aber dafür bekommt ihr jetzt ein paar neue, mehr als geniale Fotos zu sehen!
Alles ist schon bis zum nächsten Job gebucht. In fünf Tagen um die Zeit bin ich schon nicht mehr in Fox. So richtig vorstellen kann ich mir das noch nicht, weil ich schon so ewig hier bin und es einfach ein sicherer Platz für mich geworden ist. Hingegen freue ich mich sehr, endlich mal wieder andere Dinge zu sehen, neue Leute kennenzulernen und auch eine verschiedene Arbeit auszuführen. Es sind somit gemischte Gefühle, aber die Freude überwiegt schon irgendwie.

Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder ein wenig gebacken. Diesmal waren Erdnussbutter-Nutella-Cookies das Produkt. Ich habe gelernt, dass Cookies auskühlen müssen, um fest zu werden und bin auch recht zufrieden mit dem ersten Versuch.
P1110847                                                                                          Dann mache ich mir eben selber ein bisschen weiße Weihnacht, wenn es hier zur Zeit nur Regen gibt. 
P1110848                                                                                                Die anderen mögen sie auch, also sind sie wohl lecker.

Und jetzt zu meinem ganz persönlichen Weihnachten:
Eigentlich war Freitag ein Tag wie jeder andere, ich habe angefangen zu arbeiten, es gab nicht zu viel und nicht zu wenig zutun und ich war in Gedanken bei meiner alten Schule, weil dort der Tag der Besinnung war und ich wirklich gern dabei gewesen wäre. An solchen Tagen ist es nicht immer leicht zu sagen, dass man überglücklich ist hier zu sein, auch wenn das jetzt sicher Klagen auf sehr hohem Niveau ist.
Meine Gastmutter hat mir bei der Arbeit von einem Kuchenbasar erzählt, zu dem wir heute unbedingt fahren müssen. Und das haben wir dann auch gemacht, sogar als wir noch nicht ganz fertig mit sauber machen waren. Die Leute hier können backen – und vor allem verziehren – das ist der Wahnsinn! Jedenfalls gab es viele leckere Sachen und ich habe mir auch ein bisschen was gegönnt. Ich bin ja nicht mehr lange da.
Danach wurde ich spontan zum Essen ins Café eingeladen und meine Wahl war Pizza, wie gut. Das hört sich speziell und “interessant” an, ist aber mehr als schmackhaft: Hühnchen, Spinat, Mozzarella, Cashewnüsse und Apricose.
Dann ging es zurück zum Motel und ich war schon auf dem besten Weg das letzte Zimmer fertigzumachen, als plötzlich über den ganzen Hof ein sehr, sehr lautes “Llleeeeennnaaaa!” geschrien wurde. Die mehr als freudige und ebenso mehr als spontane Botschaft: Du hast jetzt, genau jetzt deinen Helicopterflug. So wie ich war habe ich lediglich Socken, Boots und meine Kamera geschnappt, bin ins Auto gesprungen, um mir schnellstmöglich meine Schuhe anzuziehen. Das alles musste deshalb so kurzfristig und fix klappen, weil ich diesen Flug umsonst bekommen habe, wofür andere viel Geld bezahlen müssen, das klappt aber nur, wenn zufällig noch ein Platz in einem Helicopter frei ist und dann muss es eben schnell gehen.
Ich hatte einen dreißigminütigen Helicopterflug über den Franz Joseph und den Fox Gletscher mit einer Landung auf dem Eis des Fox. Alles hat sich wie ein Traum angefühlt. Ich konnte es noch gar nicht richtig fassen, weil ich fast nicht mehr damit gerechnet hatte, dass es noch klappt, da war es schon wieder vorbei. Die Zeit in diesem Gefährt war unglaublich und es ist definitv ein wahnsinns Highlight für mich hier in Neuseeland. Jetzt weiß ich, was diese Gletscher wirklich zu bieten haben, denn von unten sieht das Eis so dreckig und unspektakulär aus, aber wenn du dann plötzlich auf dem höchsten Punkt des Gletschers stehst, ist alles schneeweiß. Das war so unglaublich dort zu landen. Man konnte keine zwei Schritte gehen, ohne ins Eis einzubrechen und ist es einem doch gelungen, hat man sich gleich wie Jesus gefühlt. Auch habe ich es nicht geschafft meine Augen richtig aufzumachen, denn das Eis hat so die Sonnenstrahlen reflektiert, dass es unmöglich war dort ohne Sonnenbrille normal zu schauen. Die ganze Zeit während ich auf dem Gletscher stand und auch mit kurzen Hosen im Eis saß, habe ich aus voller Seele gelacht. Es war ein Moment, wie ich ihn noch nie erlebt habe und das Gefühl kann man einfach nicht in Worte fassen! Über diesen Augenblick kann ich sagen: Das ist etwas, was ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde!
Der Einfachheit halber packe ich jetzt mal alle Fotos von dort hier an das Ende.
P1110861                                               P1110862                                                                                               Als erstes sind wir über das wunderschöne Tal vom Fox River geflogen. Atemberaubend, oder?
P1110889                                                                                                  Dann ging es zum Franz Joseph Gletscher, der wesentlich kleiner ist, als der Fox.
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P1110898                    P1110909                           P1110911                                                                                                  Ich finde die Bilder sehen unglaubwürdig aus.  P1110930                                                                                     Wahnsinn, wie die Wolken hinter dem Berg liegen, oder? So langsam erkennt man in vielen Bildern Herr der Ringe. 
P1110941                                                                                               Der Schatten meines Helicopters, ich bin vorher noch nie mit so etwas geflogen.
P1110948                                                                                              Den Berg kennt ihr: Mount Tasman.
P1110950                                                                                                      Oh ja, ich stehe da wirklich auf einem Gletscher, genau neben einem Helicopter in Shorts.
 
P1110956                                                                                               Die Bilder von mir auf dem Gletscher sind mehr als eine Katastrophe, hier schaue ich mal nicht so scheiße, das sieht nur etwas dumm aus, weil ich mal wieder gerade ins Eis einbreche, aber ihr sollt mir ja glauben, dass ich da wirklich war, auch wenn ich es selbst nicht so richtig fassen kann.
 P1110973                                                                                                   …dem Mount Tasman so nah!
P1110980                                                                                                                        Das nenne ich mal Gletscherspalten!
P1110992                                                                                                   einfach noch ein weiteres Foto vom Eis, was mir gut gefällt
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mein kleines Örtchen, wo ich schon fast nicht mehr bin, von oben

Das war einfach das größte Geschenk, was ich dieses Jahr bekommen konnte und es war eine unvergessliche Zeit, danke!

Liebste, noch immer Vorweihnachtsgrüße, eure Magda.

Geburtstagsgrüße an das Freitag der 13.-Kind

Liebe, liebe Nina,

ich hoffe natürlich, dass du dich nicht von dem Tag abschrecken lässt, denn wir wissen ja alle, dass es sich viel besser mit Optimismus leben lässt.
Dir wünsche ich eine tolle Party mit ganz lieben Menschen um dich herum und vor allem kein ekliges Wetter an deinem Ehrentag.
P1110829                                                                                                       Leider bin ich heute wieder mal nicht fotogen, aber trotzdem bekommst du ein Bild. Und dummer Weise kann ich dir noch nicht einmal eins mit der Sonne schicken, weil es schon wieder seit einer Woche regnet, aber ich nehme das mit Humor.
P1110833                                                                                        HAPPY BIRTHDAY!

Genieße jede Minute dieses Tages, deine Magda.

Ich bin die erste Wahl!

Hallo meine Lieben,

es gibt meiner Meinung nach wunderbare Neuigkeiten: Ich habe meinen nächsten Job!
Vor einigen Tagen habe ich mich als Au Pair für ein fünfzehn Monate altes Mädchen beworben. Die Mutter hat ein skype-Gespräch vorgeschlagen, wovor ich wirklich ein bisschen Angst hatte, aber dann hat sich spontan herausgestellt, dass sie aus Deutschland ist – schon lustig. Das war jedenfalls wirklich Zufall, denn ich habe ehrlich gesagt nicht so den Drang unbedingt mit Deutschen zutun zu haben, aber die Anzeige – die natürlich auf Englisch war – fande ich eben wirklich toll und spannend. Das Videogespräch war gut und wir zwei haben uns irgendwie auf Anhieb verstanden, alles hat eigentlich super gepasst, nur gab es da dann doch ein Problem: Ich habe ja meiner Gastfamilie hier versprochen, dass ich bis Weihnachten bleibe und das will ich auch gerne, jedoch braucht die Familie so schnell wie möglich ein Au Pair für ihr Kind. Das Mädchen heißt Carla und ich habe sie sogar schon gesehen, auch wenn sie mit Sicherheit von dem Computer ziemlich verwirrt wurde. Am Ende meinte die Mom, dass sie mich echt gerne nehmen würde, aber dass es eben bis Weihnachten noch eine wirklich lange Zeit ist.
Dann saß ich ein paar Tage wie auf Kohlen, weil sie meinte, dass sie sich noch ein paar Bewerber anschaut und mir dann Bescheid gibt. Ich habe eben mehr oder weniger gehofft, dass sie keine Bessere findet, auch wenn das ja für die Familie gerade ziemlich blöd wäre. Aber für mich wäre es einfach ein Traum auf ein kleines Mädchen aufzupassen – zumal ich wirklich viel mit ihr machen könnte.
Heute früh habe ich dann eine Antwort bekommen. Und zwar, dass sie mich so bald wie möglich und so lange wie möglich wollen. Ich freue mich noch immer so riesig, das glaubt ihr mir gar nicht. Es ist wunderbar, dass ich diesen Job machen kann und ich bin mir ziemlich sicher, dass er mir sehr gefallen wird! Die Familie hat ein Hostel und somit werde ich auch dort immer mal mit helfen – aber darin bin ich ja nun wirklich geübt. Das ist auch toll, weil ich dann mal wieder ein paar junge Menschen zu Gesicht bekomme. Außerdem werde ich dort auch Auto fahren – das wird sicher auch nochmal spannend!
Ich kann nur sagen, dass ich verdammt glücklich bin und mich einfach unglaublich auf dieses kleine Kind freue!
Jetzt wisst ihr Bescheid: Nach Weihnachten werde ich die gewohnte Umgebung verlassen und ein bisschen weiterreisen, um als Au Pair mein Glück zu versuchen. Ich freue mich sehr!

Bis bald mal wieder, eure Magda.

Genießerin

Hallo ihr Adventskinder,

heute durften hoffentlich die meisten von euch ihr erstes Türchen am Adventskalender öffnen und sich über eine kleine Überraschung freuen. Ich habe gestern auch ein kleines Adventspäckchen bekommen und kann jetzt jeden Tag bis Januar einen schönen Text lesen – danke für einen “Anderen Advent” Mama!
Lange habe ich mich jetzt schon nicht gemeldet, aber nun habe ich mal wieder Lust und Laune. Es sind einfach keine großartig neuen Dinge hier passiert. Ich wohne noch immer mit im Haus meiner Gastfamilie und das auch noch immer gerne. Die Leute sind noch immer echt lieb und die Arbeit macht noch immer Spaß. Mir geht es somit weiterhin bestens hier, aber nach Weihnachten muss ich dann echt mal ein bisschen weiterreisen, sonst schaffe ich es am Ende gar nicht zurück nach Auckland.
Letztens hatte ich zusammen mit meiner Gastfamilie mein erstes, neuseeländisches Barbecue mit Fleisch natürlich, selbstgemachtem, mega leckerem Salatdressing – von der Oma – und Maiskolben, die auch auf dem Grill waren. Das war so verdammt lecker und wie immer voll gemütlich und nett mit der ganzen Familie!
Übrigens ist der liebe Franz gerade auf dem Weg nach Auckland. Das ist alles schon irgendwie lustig!

Vor ein paar Tagen hat eine Freundin, Sophie, kurzfristig zweimal in Fox übernachtet und da haben wir uns natürlich sofort verabredet. Ich habe sie in einem Hostel in Auckland kennengelernt, als ich gerade vor meinem ersten Job geflüchtet bin. Am ersten Nachmittag hier sind wir zum See gegangen. Lake Matheson ist ein sehr bekannter See in der Gegend und der ist wirklich nicht weit weg von mir. Die beiden Berge spiegeln sich mega schön im Wasser – wenn es windstill und wolkenlos ist.
P1110660                                                                                            Jedoch war es an diesem Tag sowohl windig, als auch wolkig, aber dass es faszinierend aussehen kann, könnt ihr euch bei dem Bild ja vielleicht trotzdem vorstellen.
Dort gibt es ein richtig gutes Café, was wir uns an dem Tag dann auch gegönnt haben, zumal wir beide noch kein Mittag gegessen hatten. Anschließend sind wir – uns dauerhaft irgendetwas erzählend – zurück zu meinem Motel gelaufen, wo wir dann noch richtig lecker Abendessen zusammen gemacht und viel gelacht haben.
P1110696                                                                                               Guckt mal, das ist ein Gesicht, was Sophie gestaltet hat, haha. Der Kartoffelbrei ist selbstgemacht und war sehr, sehr schmackhaft.

Den zweiten Tag haben wir auch noch gemeinsam genutzt – um zum Gletscher zu gehen. Ja, ich habe nach anderthalb Monaten in Fox auch endlich mal das Eis hier gesehen. Fast unglaublich, oder? Leider war das Wetter nicht so nett zu uns, der Himmel war mal wieder mit Wolken bedeckt und es hat auch zeitweise richtig heftig geregnet. Aber toll und vor allem sehenswert war es trotzdem!
P1110700                                                                                                Das ist der Teil vom Gletscher, den man sehen kann, ohne im Helikopter zu sitzen, aber das Eis geht rechts hinter dem Hügel noch wesentlich weiter.
P1110728                                                                                   Natürlich gab es wieder nette Leute, die uns gefragt haben, ob sie ein Foto von uns beiden machen sollen.
Auch der Rückweg war richtig schön, weil man so durch dieses Tal gegangen ist, wo jetzt der Fluss langfließt, aber früher ging das Eis auch viel, viel weiter. Da gab es auf dem Weg dorthin Markierungen, wann der Gletscher bis zu welchem Punkt ging. Das war schon echt erstaunlich.
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Da stand ich auf sowas wie einem Felsen, aber das sieht man leider nicht so gut.

Und nun zum traurigen Teil des Tages: Ich habe meinen Objektivschutz verloren – aber meiner Kamera geht es ansonsten bestens! Wir saßen auf einem Steinhaufen und ich wollte ein Foto von der Landschaft machen, weil das so schön aussah. Mir ist dann die Kappe runtergefallen und natürlich übelst ins Geröll – da hat auch Steine verschieben nichts geholfen, leider.
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Dort irgendwo habe ich mich jetzt verewigt – ohne das es jemals jemand sehen wird.

Ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr und eine neue ist glücklicher Weise nicht teuer und auch nicht so kompliziert zu beschaffen, also ist das eben so wie es ist.
Der Weg zurück zur Stadt war nochmal echt schick und sogar recht weit – fünf Kilometer ungefähr.
P1110752                                                                                                                                  Der See hatte eine sehr beeindruckende Färbung.
P1110760                                                                                              Erst waren wir auf einer voll coolen Hängebrücke, die über den Gletscherfluss geht.
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Und dann ging es scheinbar mitten durch den Urwald. Ganz als Jungelkind gehe ich wohl noch nicht durch, aber ich bin immerhin schon einmal barfuß!

An dem Abend haben wir uns entschieden bei Sophie im Hostel zu kochen und auch diesmal war das Essen echt supi lecker.
P1110784                                                                                                Das ist Reis mit Kürbis und Zwiebel in so indischer Soße mit verdammt leckere Tomaten.
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Zum  Schluss hat Sophie mir noch etwas ziemlich abscheuliches präsentiert – Milchpulver. Gib es zu Wasser dazu und du erhälst eine mehr oder weniger leckere, mehr oder weniger echte Milch – meiner Meinung nach komplett widerlich!

An dem Abend waren richtig viele Deutsche im Hostel und tagsüber am Gletscher auch – das war irgendwie voll komisch und teilweise etwas anstrengend.
Es war zwei wunderschöne Nachmittage mit der tollen Sophie und wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen.

In letzter Zeit habe ich mich an einigen Rezepten probiert und möchte euch natürlich auch ein bisschen daran Anteil haben lassen, auch wenn ihr leider, leider nicht probieren könnt – aber ein bisschen Neid ist vielleicht auch nicht schlecht.
Als erstes gab es Chocoflakes.
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Ich habe mich – wer hätte etwas anderes erwartet – für yummy weiße Schokolade entschieden.
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Es gab welche mit normalen Cornflakes und welche mit so Schokosnaps.

Ich hätte zwar durchaus mehr Knusperzeug nehmen können, aber für den ersten Versuch, der komplett frei Schnauze war, war ich mit dem Produkt doch echt zufrieden!
Dann habe ich mich endlich an Bananenbrot versucht. Falls ich davon noch nicht geschwärmt habe, muss ich das unbedingt jetzt nachholen! Das gibt es hier in den meisten Supermärkten in der Backwarenabteilung. Es ist ein saftiges, mega leckeres, nach Banane schmeckendes Gebäck, was wohl mehr als Kuchen bezeichnet werden sollte. Man kann es einfach so mampfen, man kann irgendwas leckeres, wie Nutella draufschmieren und man kann es auch noch toasten – dann schmeckt es wie gebackene Banane – einfach genial! Jedes Mal wenn ich es irgendwo entdecke, schaffe ich es am Ende nicht daran vorbeizugehen, ohne eins mitzunehmen.
P1110791                                                                                              Wer hätte gedacht, dass da wirklich Bananen reinkommen? Und die waren so reif, dass man die fast nur noch hätte zum Backen benutzen können, also perfekt um ein tolles Aroma zu erzielen.
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Mein erstes selbstgemachtes Bananenbrot war echt gut und auch wirklich schnell alle. Das ist aber auch richtig so, da es am besten schmeckt, wenn man es ganz frisch ist.

Gestern habe ich einen Vanilleaufstrich gemacht, bei dem ich anfangs wirklich skeptisch war, aber jetzt finde ich den super lecker.
Es ist einfach klasse eine schön große Küche mit ordentlicher Ausstattung und gut funktionierenden Geräten zu haben, denn im Hostel würde einem so etwas durch die Vorraussetzungen dort schon wesentlich erschwert werden.
Meine Gastfamilie hat bisher auch alles gekostet und fanden es immer super lecker, also können sie wirklich nicht schlecht gewesen sein, außerdem haben sie mir ja auch geschmeckt.
Ach ja, das habe ich bisher ganz vergessen. Es gibt eine kleine Planänderung für Weihnachten. Melanie und ich haben beschlossen, dass es für sie nicht wirklich sinnvoll ist hier zu sein, weil sie noch einen richtig weiten Weg zurücklegen müsste und in der Zeit gar nicht mehr schaffen würde, sich alles spannende hier anzuschauen. Das ist aber nicht dramatisch, weil sie schon einen Platz bei einer Familie für die Zeit hat und ich ja mit meinen Leuten super auskomme.
Nach Weihnachten werde ich mich auf den Weg machen, um ein paar neue Gegenden zu sehen und würde am liebsten als Au Pair anfangen. Inwiefern ich da am Ende etwas passendes finde, weiß ich heute leider noch nicht.

Habt alle eine schöne Adventszeit und seid immer gespannt auf das nächste Türchen im Kalender, eure Magda.